Wer wir sind

Die amtierende Liste


Seit Dezember 2014 AMTIEREND im Fachschaftsrat:

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Wer wir sind

Um Euch unsere Vorhaben für das kommende Jahr vorzustellen, stützen wir uns auf drei elementare Leitgedanken: Solidarisch, demokratisch und emanzipatorisch – für eine aktive und transparente Interessensvertretung.

SOLIDARISCH
Leider prägen im Rechtshaus oft noch traditionelle Karrierestrebsamkeit und narzisstische Ellenbogenmentalität den Weg zum Examen. Das wahre Potenzial aber liegt ein einem toleranten, respektvollen und solidarischen Umgang mitei-nander.
Die Basis dafür bilden studentische Freiräume, die als Orte der Begegnung, des Austausches und der Erholung dienen. Entgegen vieler Widerstände erwirkte unser jahrelanger Einsatz die Öffnung des Freiraums BG 8, der inzwischen an den Ar-beitskreis „Jura[sic!] Park“ übergeben wurde. Aktuell allerdings ist die Zukunft des Freiraumes stark gefährdet. Als FSR werden wir es allerdings nicht zulassen, dass diese Errungenschaft durch die oberen Etagen der Fakultät einfach „wegverwaltet“ wird. Entschlossenes Engagement zahlt sich aus!

Auch allein Bier gegen Geld macht noch keine Party! Feste an unserer Fakultät haben ein weitaus größeres Potenzial als bisher wahrgenommen und könnten vielmehr an studentische Kreativität anknüpfen. Wir wollen Beiträge aus den Reihen der Studierenden miteinbeziehen und Kunst und Kultur ein Forum geben! Aus dieser Idee heraus entstanden bereits die von uns (Kritische Jurastudierende) organisierte „Klangverordnung“ oder das diesjährige Sommerfest, u.a. auch mit veganen Spezialitäten, Live-Auftrit-ten von Hamburger Musiker*innen und einer komödiantischen Lesung ganz besonders gelungener Gerichtsurteile. Das wollen wir als FSR weiter fortsetzen. Über Inhalt entsteht Soziales!

EMANZIPATORISCH
Wir glauben, dass Ihr nicht aus absoluter Gleichgültigkeit Rechtswissenschaften studiert, sondern Interessen besitzt, die Ihr im Studium vertiefen können solltet!
Emanzipation heißt für uns mehr als die Gleichstellung der Geschlechter – sondern auch, dass wir alle als mündige Menschen ernst genommen wer-den und selbstbestimmt studieren können. Wir sollten nicht als Prüflinge durch ein Räderwerk gezogen und dann nach neun Semestern mit Noten-Stempel auf den „Markt“ geschubst werden.
Um gemeinsam eine emanzipatorische und damit verantwortungsvolle Umgangsweise mit dem geltenden Recht zu erlangen, gilt es seine historischen, politischen und philosophischen Hintergründe zu reflektieren.

Die Wirkungen des Rechts und seine Lebensrealitäten können  nicht einfach aus dem Studium ausgeklammert werden! Als FSR wollen wir die Fakultät auch für die Welt außerhalb des Campus öffnen.

Wir sehen den FSR in der Verantwortung auf aktuelle, gesellschaftliche Ereignisse im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Politik und Recht zu reagieren.
Aus diesem Kontext heraus unterstützen wir auch Law-Clinics an dieser Fakultät und wollen vor allem auch als FSR diese Projekte nachhaltig fördern können.
Wir wollen allen Studierenden ermöglichen, durch Teilnahme an kulturellen und sozialen Veranstaltungen Teil der Universität als Lebens- und Bil-dungsort zu werden. Unsere Aufgabe als FSR verstehen wir darin, solch Engagement zu initiieren und zu fördern und auch auf übergreifende Veranstaltungen aufmerksam zu machen, damit Studierende davon profitieren und aktiv mitgestalten können.

DEMOKRATISCH
Wir treten an unserer Fakultät und darüber hinaus entschlossen für eine Kultur der Demokratie ein:
Derzeit gibt es kaum Transparenz, wer wann über was genau entscheidet.

Unserer Meinung nach muss auch ein FSR Informieren und Transparenz schaffen.
Vor allem müssen wir uns auch Alle durch direkte Abstimmungen auf Vollversammlungen an grundlegenden Entscheidungen beteiligen können. Die Fachschaftsvollversammlung ist das zentrale Gremium der Fachschaft, zu der auch Du gehörst! Diese wurde momentan leider komplett vernachlässigt.

Wir aber wollen die Fachschaftsvollversammlung in ihrer eigentlichen Bedeutung wiederbeleben!
Prüfungsstress und zu viel Rechtsdogmatik hindern uns selbstbestimmt zu studieren und zwingen Freund*innen zum Abbruch, die vielleicht gute Ju-rist*innen geworden wären. Wir haben als KJS maßgeblich mitgewirkt, dass ab SoSe ‘14 die Zwischenprüfung nur noch 9 statt 15 Prüfungen hat und es zwei Grundlagenscheine gibt. Doch das ist uns nicht genug: In einer hamburgweiten Reform-Initiative kämpfen wir für eine weitergehende Änderung un-seres Studiums in diese Richtung. Mit uns würde der FSR aktiv an dieser Bewegung beteiligt sein. Darüber hinaus wollen wir als FSR in der Bundesfachschaftentagung (BuFaTa) die Stimme für eine Reform der juristischen Ausbildung stärken.